Erschreckende Zahlen:

Die Tagesschau meldete im November 2018 eine Studie der Deutschen Depressionshilfe. Demnach erkrankt jeder fünfte Deutsche mindestens einmal im Leben an einer anhaltenden depressiven Störung. Eine große Belastung auch für die Angehörigen. In fast der Hälfte der Partnerschaften komme es wegen einer Depression zu Trennungen.

Die Rheinische Post (Freitag) berichtete, dass die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz 2016 gegenüber 2008 um 125% geradezu explodiert sind. Die Zahl der Tage mit Arbeitsunfähigkeit nach Krankschreibungen ist in diesem Zeitraum um mehr als 60% auf fast 560 Millionen gestiegen.

Die FAZ berichtete über eine Studie der Barmer Ersatzkasse, nach der jeder Vierte im Alter zwischen 18 und 25 Jahren an psychischen Erkrankungen wie Depression, Angstzuständen oder Panikattacken leidet. Die Zahl der darunter leidenden jungen Erwachsenen habe seit 2005 um 76 Prozent zugenommen. Barmer-Vorstandsvorsitzende Christoph Straub wurde mit folgenden Worten zitiert: „Es ist davon auszugehen, dass sich die Anzahl der psychisch Erkrankten noch deutlich vergrößern wird.“

Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen oder affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein.

Zurück zum Leben, zurück zu mir!

Wohin führt uns der Weg, den wir eingeschlagen haben oder einschlagen werden? Wer sind wir, wer bin ich? Wie steht es um meine Ängste, wer oder was erzeugt sie? Wer oder was übt Druck auf mich aus, erdrückt mich sogar? Wie sinnvoll ist das was ich tue? Was sind meine wirklichen Wünsche? Nein, nicht die Wünsche, die mir täglich in tausenden von Werbebotschaften oder als Wertvorstellung einer Konsumgesellschaft verkauft werden. Es geht um mein innerstes Gefühl. Wann und mit wem kann ich einfach nur ich selbst sein und meine Maske abnehmen; frei sein, ohne jemanden etwas vormachen oder beweisen zu müssen?

Unser Engagement

Die drei Säulen von 4dignity sind Verstehen, Verbinden und Verändern.
Wir initiieren Projekte, die positive Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur haben. Wir verändern! Gerade in einer Zeit, die von Spaltungen und negativen Nachrichten geprägt ist, bilden wir neue Gemeinschaften und entdecken gemeinsame Ziele. Anstelle von Resignation werden wir aktiv, lernen uns selbst besser kennen und finden Antworten auf die oben genannten Fragen.

Quellen und Anmerkungen:

https://www.tagesschau.de/inland/studie-depression-101.html
https://www.presseportal.de/pm/30621/4067474
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/depressionen-jeder-vierte-junge-mensch-hat-psychische-probleme-15462273.html
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/depression.html